Von Copycats und erfolgreichen Gründungen

Gut kopiert ist halb gewonnen. Frei nach diesem Motto agieren viele Existenzgründer. Es braucht nicht immer eigener Innovationen um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen, wie die berühmt-berüchtigten Samwer-Brüder regelmäßig unter Beweis stellen.

Mehr dazu im Folgenden. Existenzgründung mit Copycats

Seien wir ehrlich: Selbst in der hochgelobten, vor kreativer Energie sprühenden Startup-Szene sind wirkliche Neuerungen überaus selten. Warum auch?

Man braucht das Rad nicht immer wieder neu zu erfinden, um ein erfolgreiches Unternehmen auf die Beine zu stellen. Schon kleine Veränderungen eines etablierten Geschäftskonzeptes genügen dafür.

Selbst die  Eins-zu-eins-Übernahme bewährter Ideen ist kein Verbrechen. Vielmehr ist die Gründung solcher geklonter Unternehmen, die sogenannten Copycats, gängige Praxis in allen Branchen und Bereichen.

So mancher kristisiert dieses Vorgehen scharf und bemängelt, dass diese hierzulande viel zu häufig geschehe. Stattdessen solle man sich doch ein Beispiel an der US-amerikanischen Gründerszene nehmen.

Als ob man auf der anderen Seite des Atlantiks keine Marktbeobachtung betreiben und sich inspirieren lassen würde. ;-)

Nein, Copycats gibt es überall und wesentlich länger als jeder einzelne von uns hier auf Erden wandelt. Die Märkte sind groß genug für mehrere Mitbewerber und die Gründungen auf Basis der Konzepte-Klonung erweisen sich schlicht und ergreifend als vorteilhaft sowie besonders erfolgreich.

Die Vorteile der Konzeptklonung

Die mühselige und schwierige Ideenfindung fällt weg. Das bedeutet nicht nur weniger Aufwand sondern spart enorm viel Zeit.

Die eigentliche Umsetzung kann deutlich früher und schneller erfolgen. Und natürlich auch leichter, da Technik sowie Logistik sich bereits bewährt haben und übernommen werden können.

Versierte Fachleute für die Realisierung zu finden, ist nicht sonderlich schwer. Ein weiterer Vorteil: Es lassen sich ohne weiteres aussagekräftige Rückschlüsse für das zu erwartende Potenzial ziehen, die Investitionshöhe leichter abschätzen.

Klingt nach einem idealen Konzept für Existenzgründer, oder?

Wenn Sie dieses Thema interessant finden, sollten Sie ein Auge auf die aktuelle Ausgabe von INTERNETHANDEL werfen. Das Online-Magazin der Plattform Internethandel.de widmet sich in der Titelreportage genau diesem Thema.

Erläutert wird hier das Prinzip und die Definition einer Copycat, bekannte Beispiele aus der Praxis vorgestellt und noch umfassender auf die Vorteile eingegangen, die das Konzept mit sich bringt.

Natürlich wird auch das Gründungsmodell ausführlich erläutert und aufgezeigt, wie man bei der Gründung einer erfolgreichen Copycat vorgehen sollte.

Weitere Themen: Xing, DaWanda, ACTA, Ladezeiten

Die Titelreportage ist längst nicht alles, was uns die Redakteure des Magazins in diesem Monat zu bieten haben. So wird unter anderem das Business-Netzwerk XING vorgestellt.

Gespickt mit allerlei Praxiswissen erfahren Sie in diesem Beitrag wissenswertes und hilfreiches zum erfolgreichen Einstieg, zur strategische Kundengewinnung und dem systematischen Aufbau von Geschäftskontakten über die Plattform.

Der regelmäßige Bericht aus der Startup-Szene kommt dieses Mal aus der Gründerhauptstadt Berlin. Ein interessantes und anregendes Portrait über DaWanda. Der Marktplatz für Selbstgemachtes wurde 2006 gegründet und gehört längst zu den festen Größen im deutschen Online-Handel.

Die aktuelle Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (ACTA 2012) ist ein weiteres Thema dieser Ausgabe. Im Fokus stehen hier die Vielbesteller im Online-Handel.

INTERNETHANDEL stellt die Ergebnisse der Studie vor und gibt darüber hinaus fünf schnell umsetzbare Praxistipps für die erfolgreiche Bindung von Vielbestellern an Ihren Webshop.

Komplettiert wird das Heft mit einem Artikel zum Thema Cloud Computing im Online-Handel und der Frage nach der rechtlichen Situation und dem Datenschutz.

Hinzu kommt ein Tutorial zu den Ladezeiten von Internetseiten. Die sind bekanntermaßen wichtig für das Ranking in den Suchergebnissen von Google – je schneller, desto besser. Wie Sie diese optimieren können, wird Ihnen hier in leicht verständlicher Form vermittelt.

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